Die Wasserreserven auf Mallorca sind auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren. Die geringen Niederschläge im Winter bescheren der Insel im Sommer eine Situation, die die Landesregierung als „schwierig“ (wörtlich „delicado“) bezeichnete.
Die unterirdischen Wasserspeicher – und damit die wichtigste Wasserversorgung der Insel – waren zu Beginn des Monats Juli nur zu 47 Prozent gefüllt. Das sind 13 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die ungewöhnlich hohe Zahl an Besuchern werden während der angelaufenen Hochsaison weiter zum Sinken des Grundwasserspiegels sorgen, befürchtet die Balearenregierung.
Am wenigsten kritisch ist die Situation in Palma und Umgebung. Frühzeitig hatte man bereits im Winter entschieden, den unterirdische Wasserspeicher s’Estremera zu schonen und die Entsalzungsanlagen wieder in Betrieb zu nehmen, sodass das Grundwasser rund um Palma jetzt in verhältnismäßig guter Verfassung sei. Dramatischer sei die Situation in den Tramuntana-Gemeinden und im weitläufigen Pla der Insel.
In Palma und in vielen Dörfern der Insel herrscht sonntags meist nur eines: tote Hose. Nicht so in Felanitx. Am Tage des Herrn ist dort großer Wochenmarkt, und die Besucher kommen teils per Busladung angereist, um durch die Gassen mit den vielen Ständen zu schlendern. Auf den Treppenstufen vor der Kirche ergibt sich ein kunterbuntes Bild: Ein Händler legt Gemälde, Drucke und eingerahmte Poster aus. Kitsch oder Kunst, irgendetwas wird er immer los. Felanitx ist ein Ort mit besonderem Menschenschlag. Die Bewohner gelten als eigenständig, freiheitsliebend und konsequent. Sie halten fest an ihren Zielen und lassen sich nicht von diesen abbringen. Fünf Beispiele:
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